Akupunktur

Bei der klassischen Körperakupunktur werden dünne Stahl- oder Silbernadeln an bestimmten Einflusspunkten eingestochen, um den Energiefluss zu lenken.

 

Bei der Körperakupunktur sind diese Einflusspunkte auf den genau definierten Meridianen, den Leitbahnen des Energieflusses angeordnet. Durch Einstechen und anschließendes Manipulieren wird eine Lenkung und Harmonisierung des Energieflusses erreicht. Der Einstich selbst ist kaum schmerzhaft. Oft hat der Patient bereits während der Behandlung das Gefühl fließender Energie im Körper.

 

Durch Aufstecken und Abbrennen von Moxa (fermentiertem Beifuß) auf der Nadel wird eine direkte Erwärmung der Leitbahnen und damit eine Energiezufuhr erreicht.

Diese Moxibustion kann auch punktuell ohne Nadel mit sogenannten Moxazigarren oder flächig mit Moxakästchen durchgeführt werden.

 

In der Praxis wird auch die Schröpfbehandlung durchgeführt. Diese kann je nach Krankheitsbild mit der Akupunkturtechnik kombiniert werden.

 

Grundlage der sogenannten Somatotopien ist die Erkenntnis, dass sich der gesamte Mensch auf bestimmten Körperregionen nochmals komplett abbildet. Durch Stimulation bestimmter Reizpunkte, z.B. am Ohr, können entfernte Körperregionen beeinflusst werden.

 

Folgende Somatotopien kommen zur Anwendung:

 

  • Ohrakupunktur (Punkte auf der Ohrmuschel)
  • Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto (NYSA); (Punkte auf dem Kopf)

Besonderen Augenmerk lege ich auf die Ohrakupunktur. Ich halte sie für ein effektives, schnelles und schmerzarmes (bei Verwendung des LASER völlig schmerzloses) Verfahren. Durch die Kombination der sogenannten Französischen mit den sogenannten Chiesischen Akupunkturpunkten ergeben sich umfassende Therapiemöglichkeiten. Durch Diagnostik und Therapiekontrolle über das Pulsverhalten (RAC) wird die Therapie optimiert.

 

Bei der Ohrakupunktur kommen teilweise auch Dauernadeln zur Anwendung, die bis zu einer Woche belassen werden können.

klassische Darstellung des Splendor Yang (Dickdarm) Meridians